Tag "X" - Sundown

Achtung sensibles Thema!

 

 

der Sundown *.

 

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Beitrag schreiben soll, denn das Thema Abschied nehmen, ist ein schwieriges Thema. Über das niemand gerne spricht - zu Recht.

 

Am liebsten würden wir es ganz weit von uns wegschieben. Doch gerade als Hundemensch eines alten Hundes sollten wir uns mit damit auseinandersetzen.

 

 

Die Beziehung und Bindung zwischen Mensch und Tier muss man erfahren haben. Ansonsten ist diese Einheit mit all ihren Gefühlen schwer nachvollziehbar.

 

Ich werde regelmäßig an das Thema

Alter und Vergänglichkeit erinnert.

Sei es der 11. Hundegeburtstag, die Schnute die immer grauer wird, Freunde die Ihren Hund/Katze/Pferd erlösen mussten, Hunde die leider nur 6 Jahre alt werden durften oder wenn mir ein alter Hund begegnet...

 

All das zeigt, wie Vergänglich alles ist und wie kostbar unsere Zeit ist.

Es ist kein Geheimnis, mein Hund ist alt! 

Wie viel gemeinsame Zeit uns bleibt, weiss nur das Universum.


Wovor wir uns alle fürchten, ist wenn der Tag 'X' gekommen ist!


Wir Hundemenschen stehen irgendwann vor der schlimmsten und schmerzhaften Entscheidung. Für mich einfach der Alptraum.

 

Am liebsten würde ich die Augen davor verschließen, dass mein treues Hundemädchen mich eines Tages für immer verlassen wird. Doch wir müssen leider den Tatsachen ins Auge blicken und handeln, wenn es so weit ist.

Das sind wir unseren Tieren schuldig, so schwer die Entscheidung auch ist.

 

Krankheit kennt kein Alter - es gibt Hunde die sterben jung, sterben an einer Vergiftung oder bei einem Unfall. Es gibt die Hunde, die steinalt werden.

Es macht keinen Unterschied - ob jung oder alt - Abschied und Tod beiben Arschlöcher. 

 

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, was mit eurem Hundekind passieren soll, wenn der letzte Tag gekommen ist?


Beim Tierarzt lassen?
Im Garten beerdigen? Was machen die Leute die keinen eigenen Garten haben ? Tierfriedhof ? Tierbestattung ?


Allein der Gedanke verursacht bei mir schon Tränen.


Meine erste Hündin ist nach gemeinsamen 17 Jahren am 28. Oktober 2008 verstorben. Ich war fertig mit den Nerven und musste wieder eine Entscheidung treffen.

Also entschied ich mich für den Garten meines Elternhauses. Denn ein Tierfriedhof gab es noch nicht.

Ich habe mir vorher auch nie Gedanken gemacht, was danach mit meinem Hund passiert.

 

Der Boden war schon gefroren und ich habe unter Tränen ein Loch gebuddelt.
Das war, neben dem Abschied, dass schlimmste überhaupt und mir war klar,

dass will und mache ich nie wieder!


Ich kann meinen Hund doch nicht in der kalten Erde beerdigen. Man fühlt sich einfach nur beschissen und leer.

Ich werde diesen Abend nie vergessen, dass ist wie eingebrannt.

 

In der Klingenstadt Solingen gibt es inzwischen einen Tierfriedhof. Schöne Sache und gut das es sowas gibt, aber für mich ist dies keine Option. Ich kann mein Hundekind dort nicht abgeben, dass löst bei mir einen unerklärlichen widerwillen aus. Ich will meinen Hund nicht begraben lassen.

Ich möchte ein würdigeres Ende für Käthe.

Ich hoffe es dauert noch eine Ewigkeit dennoch weiss ich, das ich Käthe einäschern lassen werde.

Wenn es plötzlich soweit ist, steht man vor schweren Entscheidungen.

Auch der finanzielle Aspekt ist nicht ohne, eine Kremierung kostet Geld.

Wenn du deine individuellen Bestattungswünsche ausgewählt hast siehst du, dass auch der letzte Gang nicht umsonst ist.

 

Deshalb habe ich eine Vorsorge abgeschlossen. Die einen mögen jetzt denken, wie bescheuert...

 

Bescheuert ist, sich keine Gedanken zu machen!

 

Auch wenn es etwas seltsam klingt, ich spare für die Bestattung meines Hundes. Auch beim Abschied gilt für mich, das beste oder nichts.

Jeder der schon mal ein Tier in der Klinik hatte oder eine OP bezahlt hat, weiß wie viel Kosten auf einen zukommen können.

 

Das ist aber eine individuelle und sehr persönliche Geschichte,

die jeder für sich selbst entscheiden muss.

 

 

Alle Optionen die ich für den Abschied von meinem Hundekind möchte, habe ich bei klarem Verstand ausgefüllt sodass ich am Sundown Tag keine schwere zusätzliche Entscheidung treffen muss.

Ich wäre ohnehin nicht in der Lage oder fähig ein klaren Gedanken zu fassen.
Ich muss keine Entscheidung treffen, denn es ist alles hinterlegt.

 

Mit dem Tod des Hundes zurechtzukommen ist für sich genommen schon nicht einfach und dann soll ich mir noch Gedanken machen wie ich meinen Hund bestatten soll...
Man fühlt sich echt mies, während du am Rechner sitzt, die Vorsorge abschliesst und dein Hund dich dabei anschaut.

Scheisse!!!

Aber ich möchte aus den vergangenen Erfahrungen lernen und für mich ist diese Variante Verhältnismäßig "die sanftere und Schönere".


Das ist eine sehr persönliche Angelegenheit

und jeder geht anders damit um.

 

Ich möchte eine Einzelkremierung. Ich möchte nicht, dass mein Hund abgeholt wird, ich bringe Käthe persönlich dort hin und nehme Sie wieder mit nach Hause.

 

Wenn der Tag des Abschieds gekommen ist, meldest du dich beim Team von Rosengarten, dass Team kümmert sich um den weiteren Ablauf.

Beim Vorsorge Model startest du mit einem Aktivierungsbetrag von mindestens 69 €.  Danach kannst du den Restbetrag in frei wählbaren Beträgen ab 25 € ansparen. Das kannst die Beträge zahlen wie du möchtest, musst nicht monatlich einen Beitrag einzahlen.

 

Ich kann euch empfehlen, sich mal Gedanken zu dem Thema zu machen, was mit deinem Hundekind passieren soll.

Man ist in so einer Situation nicht bei der Sache und auch der letzte Gang soll unseren treuen Hunden den nötigen Respekt erweisen.


Die Tierbestattung ist für eine würdevolle und sensible Angelegenheit, die viel Verständnis und Empathie verlangt. Herzlichen Dank an Rosengarten Tierbestattung für die tolle Aufklärung und würdevollen Umgang mit diesem unfassbaren traurigen Thema.

 

Wie stehst du zu dem Thema ?

* Sundown: wenn die Sonne untergeht.