„Hund im Bett – ja oder nein?”

ich teile mein Bett mit...

der Aufruf zur Blogparade von MiDoggy zum Thema „Hund im Bett –

ja oder nein?” – da habe ich nicht lange überlegt, da musste ich einfach mitmachen…

 

Outet man sich, dass der Hund im Bett schläft sorgt das für Diskussionsstoff – quasi genauso wie die der Einsatz von Flexileinen und die Richtige Ernährung. Manche finden schon die Vorstellung abstoßend, andere können gar nicht mehr ohne einschlafen.

 

Doch eines ist sicher: ist der Hund erstmals im Bett

gibt es kaum noch ein Zurück…

 

das muss man schon konsequent abtrainieren, aber wer will das denn?

Als ich mit 8 Jahren meinen ersten Hund bekam, war es für mich selbstverständlich, dass der Hund mit mir im Bett schlief. Ich musste gar nicht um Erlaubnis fragen, meine Eltern konnten mir diesen Wunsch sowieso nicht abschlagen, abgesehen davon hatten Sie aber auch keine Einwände.

Als Kind macht man sich keinerlei Gedanken ob das irgendwelche Risiken oder Allergien hervorrufen könnte. Mir und meinem Immunsystem hat es jedenfalls nicht geschadet – ich bin heute frei von Allergien.

Wie die glücklichen Kinder die auf einem Bauernhof aufwachsen, durfte man auch schon mal mit schmutzigen Füßen und Pfoten ins Bett hüpfen….

 

Hippie, glücklicher kann ein kleines Mädchen nicht sein!

 

Die täglichen Abenteuer die wir erlebten konnten wir so bestens verarbeiten. Die Maus lag meistens am Fußende. Später als Sie zur Omi wurde, suchte Sie mehr Körperkontakt und lag dann gerne mit mir unter der warmen Decke.

Ich kenne es gar nicht anders – als mit Hund im Bett zu schlafen und möchte es auch nicht!

Käthe wollte am Anfang überhaupt nicht ins Bett – sie hatte keinerlei Vorstellung davon wie gemütlich so ein Menschen-Bett ist. Bis ich Sie eines Tages im Bett liegend erwischt habe :-) von da an war der Drops gelutscht!

Mittlerweile hat Sie feste Bettzeiten und möchte schlafen gehen…

Wir lieben es im Bett zu liegen und zu kuscheln und dabei einzuschlafen. Oft liegt die Motte in meinem Arm, hin und wieder bleibt Sie auch einfach bis zum nächsten Morgen so liegen oder Sie wartet bis ich tief und fest schlafe und wandert dann ans Fußende.

 

Welche Vorteile hat das?

 

Eindeutig hat es eine beruhigende Wirkung auf mich. Ich kann wunderbar mit einem Lächeln im Gesicht einschlafen. Die zufriedenen Geräusche die eine Bulldogge von sich geben kann sind einfach zum tot lachen. Mittlerweile kann ich die Schnarch- Geräusche zwischen Mann und Hund genau erkennen, schön wird es, wenn beide im O-Ton schnarchen – das ist wie Musik in meinen Ohren. Da ich zu den glücklichen Menschen gehöre, die einen sehr sehr tiefen Schlaf haben, merke ich z.B. keine Wanderungen innerhalb der sicheren Basis Bett. Tiere suchen sich auch gerne einen gemütlichen Schlafplatz und sind Teil (m)eines Rudels. Ich lasse Käthe selbst entscheiden, ob Sie im Bett schlafen will oder nicht (wobei sich die Frage selten stellt) und wo sie liegen will. Käthe reagiert sehr feinfühlig auf Stimmungen, wenn Frauchen mit einer Erkältung im Bett liegt, weicht Sie nicht von meiner Seite. Eine bessere Medizin (ohne Rezept) gibt es in meinen Augen nicht. Im Winter einfach warm und gemütlich und ich mag die Bindung zu meinem Hund, also warum nicht nachts ebenfalls?

 

Wie alles auf der Welt gibt es immer zwei Seiten der Medaille…

 

also zu den Nachteilen:

 

Das Bettzeug muss öfter gewechselt werden ups! Ausreichend Platz ist nicht immer vorhanden, man glaubt gar nicht wie lang und breit sich ein Hund machen kann - aber man arrangiert sich damit schließlich will man den Hund ja nicht wecken :-).

Bei mir persönlich spielt die Größe des Hundes keine Rolle, ich teile mein Bett selbst mit einer deutschen Dogge!

Man kann sich ja dann ein entsprechend größeres Bett anschaffen….

Und sonst so ?

 

Gibt es aus Medizinischer und

Hygienischer Sicht Einwände?

Viele haben Angst vor Ungeziefer und Parasiten, aber jeder sollte für sich selbst abklären, ob er das möchte oder nicht.

Als Hundebesitzer muss man sich schließlich mit so einigen Dingen auseinander setzen und das Risiko tragen.

 

Ein gesunder Hund, dessen Immunsystem gut ist, hat kaum Parasiten.

Flöhe und Co. fühlen sich auf gepflegten Hunden gar nicht so wohl.

Hin und wieder gibt es mal eine Zecke die sich fest beißt, die wird

entfernt und gut ist. Und wenn mal doch Parasiten vorhanden sein sollten, sind Sie sowieso überall – Teppich, Couch etc.

Abgesehen davon möchte ich nicht wissen, wie viele Milben sich in einem Bett aufhalten – zum Glück sind die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar…

 

Es gibt dennoch Situationen wo der Hund Bett-Freie-Zeit hat –nämlich dann wenn Herrchen & Frauchen ungestört sein wollen…

 

egal wie ihr es macht - Schlaft und träumt gut, N.